Yamaha A3000

Yamaha Professional Sampler A3000

1998 habe ich den Yamaha A3000 Sampler mit einem Arbeitsspeicher von 32 MB und einer 2 GB Festplatte gekauft, dazu ein externes über SCSI angeschlossenes Toshiba CD-ROM-Laufwerk. Im Lieferumfang enthalten war eine Sampling CD-ROM mit recht guten Sounds.

Der A3000 ist ein Rack-Sampler, der mit Yamahas AWM2-Klangerzeugung arbeitet.

Profil:

  • Maximale Polyphonie: 64 Stimmen, 16 bit
  • Speicherkapazität: 2 MB RAM (aufrüstbar bis 128 MB RAM)
  • Sampling Frequenz: 44.1 kHz (22.05 kHz, 11.025 kHz, 5.5125 kHz)
  • Digital In: 48, 44.1, 32 kHz
  • Effekte: 3 unabhängige Blöcke, 54 Effekttypen, 4 Band parametrischer Equalizer.
  • Envelope Generatoren: 2 (1 multi-stage)
  • LFOs: 2
  • MIDI-Recorder/Player

Liste der Effekte:

Nr. Name
01Scratch
02AutoSyn
03TechMod
04NoisDIy
05FIngPan
06FlowPan
07NoiseAmb
08LoReso
09Noise
10AtkLoFi
11Radio
12TurnTbl
13Jump
14BeatChg
15VceCncI
163BandEQ
17Exciter
18AWah+DS
19AWah+OD
20TWah+DS
21TWah+OD
22Dist
23OverDrv
24AmpSim
25Comp
26Comp+DS
27NoiseGt
28Chorus
29Celeste
30Flanger
31Sympho
32Phaserl
33Phaser2
34Pitchl
35Pitch2
36Detune
37Rotary
38Rotary 2-way
39Tremolo
40AutoPan
41Ambience
423Delay
432Delay
44Echo
45X-Delay
46Dly+Pan
47Hall
48Room
49Stage
50Plate
51WhiteRm
52Tunnel
53Basement
54Canyon

In Keyboards September 1997 hat Peter Gorges einen Testbericht über das Gerät verfasst. Sein Fazit lautet:

"Der A3000 ist sowohl vom Preis als auch vom Gebotenen her ein harter Konkurrent für die etablierteren Sampler.
Das Teil klingt exzellent, ist an modernen Ansprüchen ausgerichtet, läßt sich problemlos in alle Sampler-Umgebungen integrieren, bietet alles, was man erwarten kann, und ist auch noch günstig.
Durch diese schlagenden Vorteile werden die meisten Macken relativiert, zumal viele davon Geschmackssache sind. Sicher gibt es Update-Bedarf. Yamaha hat bereits bewiesen, daß eine Menge möglich ist, wenn die „Motivation" stimmt, und ich poche darauf, daß man sich auf dem Status Quo nicht ausruht, auch wenn die noch aussstehenden Wünsche sicher nicht mehr so letal sind wie der Timing-Bug.
Man kann den A3000 also durchaus auf eine Stufe mit Samplern wie E-mu E-6400 oder Akai S3000 XL stellen, wobei der Yamaha in puncto Zeitgeist die Nase vorn hat, jedoch nicht ganz so gediegen kommt wie ein E-mu. Wer sich momentan nach einem Sampler umschaut, sollte jedenfalls meiner Ansicht nach den A3000 unbedingt in die engere Auswahl ziehen." (Keyboards 9/97, S. 132)

Inzwischen ist ein Upgrade auf Version 2 erschienen. Die Verbesserungen:

  • Zehn neue Filtertypen
  • Program-LFO
  • Random Pan, Random Cutoff Frequency und Random Q/Width
  • Verwendung von Notennummer und Velocity als Standard-"Controller"
  • Größere Auswahl an Controller-Parametern
  • Effect Sends zu den Assignable Outputs
  • Neue Effektkonfigurationen
  • Noch einfacheres Easy Edit
  • Wert auf Knopfdurck zurücksetzen
  • Sample-Selektion durch Drehen am Knopf 1
  • Verbesserte Eingabe von Buchstaben
  • Verbesserter MIDI-to-Sample-Betrieb
  • Datenspeicherung auf mehreren Floppy-Disks
  • Besserer Hard-Disk-Support
  • Besserer Support für fremde Datenformate

Samples im Yamaha-Datenformat lassen sich als AIF-Dateien auf Diskette abspeichern. Damit kann man Samples in Software-Sampler wie z.B. den Kontakt von Native Instruments importieren.

Liste meiner Sampling CDs und Disketten im Yamaha-Format:

  • A3000 Professional Sound Library (im Lieferumfang)
  • Überschall Advanced Dance Collection
  • vrsound Piano
  • Best Service Real Mega Rhythm
  • Easy Sounds Sample Tool
  • Yamaha Mega Synth
  • Yamaha Best of SY99
  • Yamaha Best of FM & DX
  • Yamaha Best Analog

Ausgewählte Links zum A3000

Easy Sounds
Peter Krischker von Easy Sounds hat auch einen A3000 Quick Guide geschrieben.
Planet Groove
bZone
Editor für Sampler der Yamaha A-Serie

© 2003 Dr. U. Simon